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Die Ausbildung zum Coach

Jeder, der sich für einen Ausbildung zum Coach interessiert, stellt sich die Fragen: Was kommt da auf mich zu? Wie viel Zeit muss ich investieren, für eine Weiterbildung zum Coach? Welche Ausbildung ist anerkannt?
Die Antwort ist einfach: 22 Tage bei Erickson für die Erstausbildung zum Coach mit Zertifikat der Internationalen Coach Federation. Aber der Reihe nach.

Coach ist ein wundervoller Beruf. Wie alle Berufe, die anderen eine Hilfestellung geben, beinhaltet die Arbeit als Coach neben der materiellen Kompensation eine ideelle Kompensation, die mehr Zufriedenheit geben kann, als Geld. Da es bei der Weiterbildung zum Coach oft kein international verbindliches Curriculum gibt, ist es gut bei der Ausbildung auf die Erfolgsgeschichte des Instituts zu achten, welches Ihnen die Ausbildung anbietet. Oder noch besser, man sucht sich einen Ausbilder, der international mit seinen Methoden aufgestellt ist. Sicherlich ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines Coaches seine Persönlichkeit, seine Authentizität. Aber gleichgewichtig ist das Methodenset, auf das ein Coach zurückgreift. Dieses Methodenset ist der Mehrwert, den die Weiterbildung zum Coach generiert. Neben der persönlichen Entwicklung, die ein werdender Coach durch seine Ausbildung erfährt. Eine internationale Anerkennung der Methoden ist daher ein wichtiger Punkt bei der Auswahl der Ausbildung.

In der Regel weisen die Ausbildungen zum Coach unterschiedliche Module auf. Je nach Schwerpunkt der Ausbildungen findet man hier Themen zu den zentralen Themen des Coachings, Methodensets, sowie grundlegende Eigenschaften der menschlichen Wahrnehmen, des menschlichen Lernens, der menschlichen Entwicklung. Nur wer diese Grundlagen beherrscht, kann sich weiter führenden Modulen widmen.

Nachfolgende Module spezialisieren sich oft auf bestimmte Themen. Diese könnte beispielsweise Zeitmanagement, Kreativität oder Intuition sein. Es ist zentral für einen Coach, Antworten, Vorgehensweisen und Methoden zu besitzen, die für konkrete Problemstellungen Lösungen und Ideen darstellen.
Die Arbeit eines Coaches besteht aber nicht aus von Methoden um gewissen Situationen effizienter zu gestalten. Jedes noch so diffizil ausgearbeitet Projekt kann an der Kommunikation scheitern. Kommunikation für bestimmte Situationen, sei es beim Verkauf oder sei es ein Mitarbeitergespräch, ist ein zentraler Baustein der Ausbildung zum Coach und sollte daher integrativer Bestandteil der Ausbildung zum Coach sein.

Was versteht man unter Coaching?

Unter einem Coach wird fälschlicherweise oftmals eine Person verstanden, die andere leitet oder führt. Von dem ursprünglichen englischen Wortsinn her bedeutet Coach jedoch Kutsche. Geht man dieser Wortbedeutung nach, wird die Funktion eines Coaches wesentlich klarer. Es zeigt sich, dass eine Kutsche oder eben ein Coach das Vehikel ist, um vom Ausgangspunkt A zum Zielpunkt B zu gelangen. Weder legt dieses Vehikel die Ausgangssituation fest, noch bestimmt es den Zielpunkt, sondern es ist ein Mittel, um ein Individuum oder auch eine Gruppe von Personen von A nach B zu bringen. Auf Grund dessen gilt als eine der obersten Maximen im Coaching die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit des Klienten. Weder sitzt der Coach auf dem Kutschbock, noch ist er derjenige, der vor den Karren gespannt wird. Stattdessen ist letztlich der Klient der Kutscher und dieser (er-) kennt – mit Hilfe des Coachs – seinen Weg. In der Coaching Ausbildung werden deshalb verschiedene Methoden und Techniken erlernt, um die “Reisenden” auf ihrem Weg zum Ziel zu unterstützen bzw. zu begleiten. Während der Fortbildung werden diverse der Verhaltenstherapie entlehnte Methoden, die auf die Veränderung und Modifikation des Verhaltens der Klienten zielen, erlernt. Hierbei gibt es unzählige Übungen, durch die – im Rahmen des “Ausprobierens” anderer Verhaltensweisen – das Verhaltensspektrum des Klienten wesentlich erweitert werden kann. Weitere Techniken sind an die Transaktionsanalyse angelehnt. In der Transaktionsanalyse wird durch die Reflexion auf eigene Bedürfnisse, Anforderungen der Umwelt und verinnerlichte Werte die Selbstreflexion des Klienten gestärkt sowie Verhaltensmöglichkeiten optimiert und erweitert. In einer Coaching Ausbildung wird zudem die optimale Gesprächsführung trainiert. Es werden die Unterschiede zwischen der direktiven und non – direktiven Gesprächsführung erläutert sowie die Methode des aktiven Zuhörens erprobt wird. Ziel der Ausbildung ist ein möglichst weitreichendes Spektrum an Techniken und Methoden zu erlernen, die dann im Einzel- oder Gruppen – Coaching gegebenenfalls auch als Methodenmix angewendet werden können.