Die RFID Technik
RFID steht für radio-frequency identification, welches, wie der Name schon sagt, kabellos Identitätsmerkmale übermittelt. Es funktioniert auf einem einfachen Prinzip. Es gibt einen Transponder, welcher am Gegenstand befestigt ist, z.B. einem Buch, oder auch an Lebewesen, wie Tieren. Des Weiteren gibt es natürlich ein Lesegerät, welches die Informationen des Transponders abrufen kann. solche Lesegeräte werden auch RFID Reader genannt.
RFID hat einen großen Vorteil in der Industrie. Wo man früher noch umständlich Barcodes einlesen musste, tut es heute vollkommen ohne Sichtkontakt von Statten gehen. Zwischen RFID Reader und Transponder muss nämlich kein Sichtkontakt bestehen.
Dadurch können Logistikunternehmen z.B. einfach eine Schleuse mit RFID Readern ausstatten und dadurch einen erheblich beschleunigten Ein- und Ausladeprozess haben.
Des Weiteren hat sich RFID in der Zeiterfassung durchgesetzt. Mitarbeiter bekommen eine Chipkarte oder einen anderen Gegenstand, den sie beim Beginn der Arbeit an der Stempelmaschine, wie gewöhnlich einloggen und beim Arbeitsende ausloggen. Die Vorteile sind eindeutig. Kein Lästiges Stempeln mehr, ein einfaches Berühren oder in die Nähe kommen des Transponders zum RFID Reader reicht um seine Zeiten eingetragen zu bekommen. Es wird alles Digital verarbeitet.
Des Weiteren werden in Sportwettkämpfen mittlerweile auch RFID Transponder zur genauesten Zeiterfassung genutzt. Ein Transponder wird im Schuh oder am Fahrrad integriert und der Sportler wird an Start und Ziellinie erfasst. Dadurch kann man Wettkämpfe noch genauer auswerten, da alles vollautomatisch ohne Menschliche Fehlerquelle, oder Videobeweis abläuft.
Das Prominenteste Beispiel von Erfolgreicher Implementierung des RFID Tags sind die neuen Personalausweise der Bundesrepublik. Man kann sich einen RFID Reader für zu Hause kaufen und dort nachschauen, was auf dem Personalausweis gespeichert ist und sogar Online einen eindeutigen Identitätsnachweis hinterlegen.